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Heiliges Jahr und Frieden waren Thema bei der Schneeberg-Wallfahrt

Bei bestem Pilgerwetter machten sich mehr als 30 Pilgerinnen und Pilger auch in diesem Jahr wieder auf den Weg nach Schneeberg zur Gottesmutter auf dem Holderstock. "Pilger der Hoffnung" im Heiligen Jahr 2025 und "Frieden" waren die beiden Themenschwerpunkte auf der 15 Kilometer langen Pilgerstrecke in die bayerische Nachbargemeinde.

Brunhilde Marquardt hielt dazu unterwegs Meditationen und auch die Gebete wurden daraufhin abgestimmt. Mit Liedern zur Gottesmutter und dem Friedens-Rosenkranz, als kraftvolles und stärkendes Gebet in den Familien und in Gebetsgemeinschaften sowie für die Anliegen in der Welt, erreichte man Rippberg als Zwischenstation. Dort wurden die Pilger von den Ministranten mit Kaffee, Kuchen und Getränken bestens versorgt, bevor man dann zur letzten Etappe aufbrach.
 
Die Wallfahrt nach Schneeberg findet immer am Sonntag nach Mariä Geburt statt und fiel in diesem Jahr auf das Fest Kreuzerhöhung, das die Kirche am 14. September feiert. Pater Kamil Pawlak stellte in seiner Predigt auch das Kreuz in den Mittelpunkt. "Wer mein Jünger sein will, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach", so hören wir im Matthäus-Evangelium. Unsere Kreuze seinen oftmals schwer mit vielen alltäglichen Problemen, Sorgen und Nöten behaftet. Das Kreuz Jesus hingegen sei bildlich gesprochen nicht schwer, sondern vom Kreuz geht Versöhnung, Vergebung, Demut und Liebe aus, all das, was Jesus auf seinem Leidensweg uns Christen geschenkt hat. Jesus sagte auch: "Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht." Darum sei das Kreuz Christi leichter als die täglichen Kreuze, die die Menschen zu tragen haben oder sich gegenseitig auferlegen und mit denen sie oftmals kaum fertig werden.
 
Zahlreiche Walldürner kamen nach Schneeberg um mit den Fußpilgern den Gottesdienst zu feiern. Die Walldürn Ministranten haben die Pilgergruppe in großer Zahl begleitet und auch für die Absperrungen und Sicherheit der Pilger gesorgt.
Pfarrer Christian Wöber von der Pfarreiengemeinschaft „Rund um den Gotthard“ holte die Pilger gemeinsam mit Diakon Florian Grimm am Ortsrand von Schneeberg ab und mit dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ zogen die Walldürner Pilger in der Kirche ein.