Kinder zeigten eine spannende Geschichte
- 28.10.2014 - Criminal-Musical aufgeführt: Kinderchor der Pfarrei St. Georg führte „Max und die Käsebande“ auf / Zwei Monate intensiv geprobtDoch dieses Mal herrscht große Aufregung im Königreich Käsien, denn Käsekönig Kurt, der amtierende Herrscher von Käsien, wurde geputscht und seine Tochter, Prinzessin Mozzarella ins finstere Burgverlies eingesperrt. Yogi Yoghurt und Rolly Harzer haben das Regiment an sich gerissen, und Molly Appenzell und ihre einheimischen Käsekollegen Francois Camembert, Luigi Parmigiano und Antje Edamer - sämtlich Hersteller von schmackhaftem Käse - befürchten das Schlimmste, nämlich die Vereinheitlichung des Käseweltmarkts durch den geschmacklosen, farblosen und faden Einheitskäse. In ihrer Verzweiflung verbünden sie sich mit der Käsebande und deren Anführer Max - in der Hoffnung, dadurch doch noch die Vielfalt, der Geschmack und die Qualität der Käsesorten erhalten bleiben können.
Eine gute Entscheidung, denn am Ende werden die beiden Revolutionäre Yogi Yoghurt und Rolly Harzer durch die Käsebande in ihre Schranken gewiesen, wieder entmachtet, und König Kurt kann wieder die Macht über sein Königreich Käsien übernehmen und die Regentschaft am Ende an seine Tochter, Prinzessin Mozzarella, übergeben, während die beiden "Revoluzzer" Yogi Yoghurt und Rolly Harzer nun im düsteren Verlies schmachten müssen.
Die spannende Geschichte und die originellen Liedtexte wurden von dem Autor und Komponisten Peter Schindler mit Musik verschiedenster Stilrichtungen versehen, wobei die Soli der Käser jeweils deren Herkunftsländern entsprechen (Ländler, Musettewalzer, Tarantella), während sich die Mäusebande mit einem ohrwurmverdächtigen Erkennungslied präsentiert, die Milchbande zu müden monotonen Rhythmen der Käse rührt, und sich Max, der Chef der Mäusebande, während eines heißen Rock´n Roll mit Harzer Roller einreibt. Musik und Text sind in diesem Kindermusical auf einmalige Weise miteinander verwoben.
Die Botschaft dieses Musicals ist zweifelsohne, dass es sich auch in einer scheinbar auswegslosen Situation lohnt, sich mit anderen zusammen zu tun und zu kämpfen, denn "Gemeinsam sind wir stark!"
Im Anschluss an die Sonntagvorstellung machte sich Stadtpfarrer P. Josef Bregula OFM Conv. zum Sprecher der Besucher und dankte noch einmal allen mitwirkenden Kindern sowie allen Verantwortlichen und Helfern für den hervorragenden und spielspielhaften Einsatz in den letzten Wochen und Monaten und die beiden großartigen Darbietungen. Sein Dank galt Katrin Kirchgeßner für die Gesamtleitung, der Leiterin des Kindergartens St. Marien, Monique Jonasch für die theaterpädagogische Unterstützung, Pater Gregor Chmielewski OFM Conv. für die Herstellung der Requisiten, den Helfern aus dem Jugendchor, den Eltern des Kinderchores, den Mitgliedern der Band sowie den Ton- und Lichttechnikern.
Der Schlussapplaus an beiden Aufführungstagen dokumentierte eindrucksvoll, wie gut die Darbietungen und Leistungen aller Mitwirkenden dieses Kindermusicals beim begeisterten Publikum ankamen und durchweg hohes Lob und Anerkennung fanden. ds































