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Heiliges Jahr 2025 geht zu Ende - Pilger nutzten den Jubiläumsablass auch in der Wallfahrtsbasilika - Stay and Pray greift den Hoffnungsgedanken nochm

11.12.2025 |

In knapp vier Wochen ist das Heilige Jahr, das alle 25 Jahre vom Vatikan in Rom ausgerufen wird, wieder Geschichte. Papst Franziskus konnte es am Heiligen Abend vor einem Jahr feierlich eröffnen. Sein Nachfolger Papst Leo IX. wird es am Hochfest der Erscheinung des Herrn, dem 6. Januar 2026, wieder schließen. Als "Pilger der Hoffnung" dem Leitmotto dieses Heiligen Jahres, sind auch viele Gläubige und Fußpilger in der vierwöchigen Walldürner Hauptwallfahrtszeit aber auch insgesamt in der Wallfahrtssaison nach Walldürn gekommen um den Jubiläumsablass zu gewinnen. 
 
Hinweistafel für den Ablass im heiligen Jahr 2025 in der Wallfahrtsbasilika

Quelle: Achim Dörr, Walldürn

 
Erzbischof Stephan Burger hatte für die Erzdiözese Freiburg festgelegt, dass der Jubiläumsablass unter den gegebenen Voraussetzungen: der ehrlichen Reue, dem Empfang des Bußsakramentes und der Heiligen Eucharistie sowie dem Gebet in den Anliegen des Heiligen Vaters, auch in der päpstlichen Basilika Minor in Walldürn bis zum Ende des Heiligen Jahres gewonnen werden kann. Ein großformatiges Banner am Hauptportal der Wallfahrtskirche symbolisiert dabei die Heilige Pforte des Petersdoms in Rom und eine Hinweistafel zu den Ablassregeln informiert die Kirchenbesucher das Jahr über.  
 
Banner der Hl. Pforte in der Basilika, symbolisiert die heilige Pforte des Petersdorm in Rom
Ein großformatiges Banner am Hauptportal der Basilika symbolisiert die Heilige Pforte des Petersdoms in Rom.
 
"Wir konnten in den letzten Monaten einen deutlich vermehrten Anstieg in der Spendung des Sakraments der Vergebung, der Heiligen Beichte, feststellen. Das ist erfreulich und sicher auch auf die Erlangung des Jubiläumsablasses in der Wallfahrtsbasilika zurückzuführen", betonen die Brüder aus dem Franziskaner-Konvent in Walldürn und weiter: "Es konnte eben nicht jeder nach Rom pilgern und dem es ein Herzensanliegen war, der nutze eben die Möglichkeit in der Basilika.“
 
Patres beim Gottesdienst in der Wallfahrtsbasilika St.Georg Walldürn
Wallfahrtsleiter Pater Josef (re) begrüßte erstmals auch den neuen Pfarrer der zukünftigen neuen Kirchengemeinde Bauland-Odenwald, Frederik Reith (li) und Pater Tomy Thomas, der mit seiner Pilgergruppe aus Gaildorf an diesem Gottesdienst der Pilgerführer teilnahm.
 
Beim eucharistischen Lobpreisabend Stay and Pray wird am kommenden Freitag, 12. Dezember um 19.30 Uhr zum Leitgedanken "Licht des Lebens" dieser Hoffnungsgedanke aus dem Heiligen Jahr nochmals aufgegriffen. "Es werden im Laufe des Abends sieben Hoffnungskerzen entzündet, die für ein ganz bestimmtes Gebetsanliegen stehen", so das Vorbereitungsteam. "Dabei werden auch Teile aus der Jubiläums-Hymne 'Licht des Lebens, Flamme unsrer Hoffnung' zum Jubiläumsjahr musikalisch zu hören sein." Hierzu sind alle Gläubigen und Interessierte aus der Seelsorgeeinheit Walldürn, der zukünftigen neuen katholischen Kirchengemeinde Bauland-Odenwald und drüber hinaus eingeladen um auch in der Adventszeit eine Stunde der Besinnung, der Ruhe und der Anbetung erleben zu können. Ebenso besteht an diesem Abend auch wieder Beichtgelegenheit. Dieser Abend wird um 18 Uhr mit dem Rosenkranz eröffnet und anschließend wird um 18.30 Uhr die Heilige Messe gefeiert.  
 
Illuminierte Wallfahrtsbasilika während Stay and Pray
Beim eucharistischen Lobpreisabend "Stay and Pray" wird der Hoffnungsgedanke zum Heiligen Jahr nochmals aufgegriffen.
 
Beitrag von

Achim Dörr